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Das Bibliotheksverzeichnis für Deutschland

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Adressen, Öffnungszeiten und Kontakt von 8.501 öffentlichen Büchereien und Bibliotheken - von der Stadtbibliothek bis zur Pfarrbücherei im Dorf.

Häufig gesucht: Berlin Hamburg München Köln Frankfurt am Main Stuttgart

Lesende in einer hellen Stadtbibliothek mit Regalen für Romane, Sachbuch und Kinder
6.992Bibliotheken mit aktuellen Öffnungszeiten
8.501Büchereien und Bibliotheken
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Wissenswertes

Bibliothek.info - Ihr Ratgeber rund um die Bücherei

Sie lieben Bücher und können gar nicht genug vom Lesen bekommen? Dann sind Ihre heimischen Bücherregale mit Sicherheit prall gefüllt. Dass man die meisten Bücher nur einmal liest, ist zudem sehr bedauerlich.

Als Bibliothekskunde hat man ganz andere Möglichkeiten, schließlich kann man sich einfach immer wieder neue Bücher ausleihen, ohne diese kaufen und dauerhaft in den eigenen vier Wänden verstauen zu müssen.

Stattdessen setzt man auf die Ausleihe und kann das Buch lesen, um es dann zurückzugeben und der Allgemeinheit zugänglich zu machen.

Dass das Konzept von Bibliotheken bereits seit Jahrhunderten Bestand hat, ist nicht verwunderlich. Bis heute sind Büchereien wichtige öffentliche Einrichtungen, die Bildung für alle zugänglich machen und zugleich Begegnungsstätten sind.

Bund, Länder, Städte, Hochschulen, Firmen, Archive und viele weitere Institutionen betreiben eigene Bibliotheken, in denen sie geballtes Wissen sammeln. Zugleich steht der Unterhaltungswert der verfügbaren Literatur außer Frage und zieht viele Menschen in die Bücherei.

Bibliothek.info ist zwar kein offizielles Informationsportal, aber ein zuverlässiger und unabhängiger Ratgeber rund um die Bibliothek. Wer Interesse an Büchereien hat, wird hier fündig.

Was ist eine Bibliothek?

Der Begriff Bibliothek ist gebräuchlich und ruft gewisse Vorstellungen hervor. Eine genaue Definition haben aber nur die wenigsten Menschen parat. Grundsätzlich ist festzuhalten, dass es sich bei einer Bibliothek um eine Einrichtung handelt, die sich der Sammlung, Archivierung und Bereitstellung von Informationen und Medien widmet. Alle Benutzer/innen haben Zugang dazu und können auf die jeweilige Sammlung zugreifen.

Die Begriffe Bibliothek und Bücherei werden für gewöhnlich als Synonyme verwendet und sind folglich gleichbedeutend. Wer eine exakte Differenzierung sucht, sollte wissen, dass der Begriff Bücherei bereits im 17. Jahrhundert eingeführt wurde.

Ab dem 18. Jahrhundert bezeichnete man dann das betreffende Bauwerk als Bibliothek. Folglich kann der Name Bibliothek als Bezeichnung des betreffenden Gebäudes verstanden werden, während die Bücherei die öffentliche Einrichtung der Sammlung und Bereitstellung von Medien darstellt.

Bibliotheken im Zeitalter der neuen Medien

Durch das Internet stehen Informationen heute jederzeit und überall zur Verfügung und können einfach online abgerufen werden. Durch die Digitalisierung hat gewissermaßen das Informationszeitalter begonnen. Außerdem verlieren physische Medien an Bedeutung, während E-Books und andere digitale Formate einen regelrechten Boom erleben.

In Anbetracht dieses Wandels stellt sich die Frage nach der gegenwärtigen Bedeutung der Bibliotheken. Diese haben keineswegs ausgedient, müssen aber auf den digitalen Wandel reagieren. Die Onleihe ist ein gutes Beispiel dafür, dass auch das traditionelle Bibliothekswesen mit der Zeit geht und offen für innovative Ansätze ist. Heute sind Büchereien daher mediale Erlebnisräume, die unter anderem Ausleihen anbieten, aber für weitaus mehr stehen.

Die verschiedenen Bibliotheksarten

Nachfolgend findet sich eine kleine Übersicht über die typischen Bibliotheksarten.

Wichtige Unterscheidungsmerkmale sind hier der Zugang, der Träger sowie die inhaltliche Ausrichtung der Bibliothek.

Mehr als Bücher ausleihen

Moderne Bibliotheken verfügen ohne Frage über umfassende Bücherbestände und stellen ihren Nutzern vor allem Bücher zur Verfügung, die ausgeliehen und/oder vor Ort gelesen werden können.

Das Spektrum kann von Fachliteratur über Unterhaltungsliteratur bis hin zu Kinderbüchern reichen. Neben Büchern stellen Büchereien heute auch viele weitere Medien zur Verfügung.

Dabei kann es sich um Filme, Musik, Spiele und digitale Inhalte handeln. Darüber hinaus gibt es teilweise auch ein großes Sortiment an aktuellen Zeitungen und Zeitschriften.

7 Tipps für die Bibliotheksnutzung

  1. Nehmen Sie Rücksicht auf die anderen Nutzer/innen! In Büchereien ist stets Ruhe gefordert. Die Nutzer/innen können schließlich auch vor Ort lesen und mit den Medien arbeiten. Es ist daher wichtig, Rücksicht zu nehmen, um die konzentrierte Atmosphäre nicht zu stören.
  2. Bewahren Sie Ihren Bibliotheksausweis sicher auf! Wer einen Bibliotheksausweis besitzt, sollte sorgsam mit diesem umgehen. Verliert man ihn, kann man nicht nur nichts mehr ausleihen, sondern läuft Gefahr, dass ein Fremder auf den eigenen Namen Medien ausleiht und nicht mehr zurückgibt. Daher sollte man den Büchereiausweis sicher aufbewahren und im Falle eines Verlustes umgehend sperren lassen.
  3. Beachten Sie die Ausleihfristen! Bibliotheks-Nutzer/innen können Bücher und andere Medien ausleihen und mit nach Hause nehmen. Dabei gilt allerdings eine Ausleihfrist, die unbedingt einzuhalten ist. Es empfiehlt sich daher, sich die Termine umgehend in den Kalender einzutragen, um keine Fristüberschreitung zu riskieren. Diese kann teuer werden, denn die Büchereien erheben teils hohe Verspätungsgebühren. Vor allem bei mehreren Büchern kann dies schnell teuer werden. Häufig kann man die Frist aber auch vorab verlängern und die Medien so noch etwas länger behalten.
  4. Lassen Sie sich für einzelne Titel vormerken! Der Bestand der Bibliotheken ist riesig, aber es kommt immer wieder vor, dass gesuchte Medien gerade ausgeliehen sind. Dann sollte man sich vormerken lassen, denn so wird das Buch nach der Rückgabe reserviert. Man kann es dann direkt abholen und läuft nicht Gefahr, dass es
    zwischenzeitlich erneut ausgeliehen wurde.
  5. Entdecken Sie das umfassende Angebot Ihrer Bücherei! Dass Büchereien vor allem für Bücher stehen, liegt in der Natur der Sache. Endlose Regale mit Tausenden Titeln dominieren jede Bibliothek. Nutzer/innen sollten allerdings einmal auf Entdeckungstour gehen. Dabei zeigt sich, dass die Büchereien mit der Zeit gehen und ein breit gefächertes Angebot bereithalten.

    Hier sind vor allem die folgenden Medien zu nennen:
    • Bücher
    • Brettspiele
    • CDs
    • Filme
    • Computerspiele
    • Zeitschriften und Magazine

    Außerdem sind die Büchereien wichtige Veranstaltungsorte. Lesungen, Diskussionen, Ausstellungen und Kurse können hier stattfinden.
  6. Nutzen Sie die Onleihe! Digitale Bibliotheken sind heutzutage keine Seltenheit mehr und für immer mehr Büchereien eine Selbstverständlichkeit. Hier ist vor allem die Onleihe zu nennen. So kann man nicht nur über das Internet im Bibliothekskatalog recherchieren, sondern digitale Medien online ausleihen. Am PC oder über kompatible Endgeräte kann man diese dann nutzen.
  7. Profitieren Sie von E-Book-Flatrates! Neben den digitalen Angeboten der öffentlichen Bibliotheken gibt es mittlerweile auch einige private Anbieter, über die man digitale Bücher ausleihen kann. Amazon, Tolino, Skoobe und einige weitere Provider offerieren E-Book-Flatrates. So genießt man gegen Gebühr grenzenlose Lesefreude am E-Book-Reader.

Die Geschichte der Bibliothek

Wer glaubt, Bibliotheken seien eine Erfindung der jüngeren Vergangenheit und vor allem Ausdruck der modernen Informationsgesellschaft, täuscht sich gewaltig. Die weitreichende Bibliotheksgeschichte zeigt, dass Bibliotheken eine lange Tradition haben.

Bereits im Altertum gab es Einrichtungen, die als immense Büchersammlungen daherkommen und somit durchaus als Bibliotheken zu bezeichnen sind.

Im alten Ägypten wurden so Papyrusrollen aufbewahrt. In der Antike waren Bibliotheken ebenfalls von zentraler Bedeutung, wofür unter anderem die Bibliothek von Pergamon und die alexandrinischen Bibliotheken Belege sind.

In Rom gewann das Bibliothekswesen auch allmählich an Bedeutung, so dass eine hauseigene Privatbibliothek zu einem Statussymbol avancierte. Gleichzeitig entstanden auch öffentliche Bibliotheken, die von den Bürgern sehr geschätzt wurden.

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