Unter einem Hobby versteht man eine Freizeitbeschäftigung, der man gerne und zum eigenen Vergnügen regelmäßig nachgeht. Zu den beliebtesten Hobbys gehört das Lesen, das vielen Menschen die Gelegenheit bietet, dem stressigen Alltag zu entfliehen und sich zu entspannen. Auf der anderen Seite gibt es auch Menschen, die dem Lesen nichts abgewinnen können und dieses als Zwang empfinden.
Insbesondere die Tatsache, dass man die Schullektüre als Schüler/in lesen muss, sorgt für eine ablehnende Haltung, die zuweilen ein Leben lang beibehalten wird. Dies ist überaus bedauerlich, denn wer sich darauf einlässt und die lästige Pflichtlektüre aus der Schule außer Acht lässt, kann in Büchern faszinierende Welten entdecken und sich vollkommen in den Geschichten verlieren.
Die Faszination des Lesens ist uns von bibliothek.info in keiner Weise fremd. Als Portal rund um Büchereien widmen wir uns ohnehin dem Lesen und möchten im Folgenden näher darauf eingehen, inwiefern das Lesen als erfüllendes Hobby ausgeübt werden kann.
Inhaltsverzeichnis
Der relativ einfache Zugang zu Literatur durch den Buchhandel sowie die Bibliotheken sorgt dafür, dass das Lesen als Hobby eine weite Verbreitung aufweist. Insbesondere auch die Tatsache, dass Kinder schon früh an Bücher herangeführt werden und eine vielseitige Leseförderung erfahren, soll schon in jungen Jahren Begeisterung wecken. Dass man durch die Angabe des Lesens als Hobby intelligenter wirkt, ist teilweise auch der Fall.
Man kann natürlich niemanden das Lesen aufzwingen, aber wer dem Ganzen offen begegnet, kann eine besondere Beziehung zu Büchern aufbauen und sich für Geschichten, die zwischen zwei Buchdeckeln verborgen sind, regelrecht begeistern.
Grundsätzlich ist die Auswahl eines Hobbys eine sehr persönliche Angelegenheit, doch in Zusammenhang mit dem Lesen sind vor allem die folgenden Motive maßgebend:
Es kommt auch gar nicht so selten vor, dass Kinder voller Begeisterung ins erste Schuljahr starten und es gar nicht abwarten können, lesen zu lernen. Im Laufe der Schulzeit erwerben sie diese Grundfertigkeit, empfinden das Ganze manchmal aber mehr oder weniger als Zwang. Der Spaß geht dadurch verloren, dass es im schulischen Umfeld keine Freiwilligkeit gibt.
Dies erklärt, warum Bücher für viele Jugendliche ein rotes Tuch sind, obwohl sie als Kinder das abendliche Vorlesen als Einschlafritual liebten und es nicht abwarten konnten, lesen zu lernen. Nicht selten kehrt das Interesse an Büchern aber zurück, so dass Erwachsene dieses Hobby für sich entdecken.
Da man aus der örtlichen Bücherei Bücher nur ausleihen kann, ist diese für Büchersammler oftmals kein Thema. Sie bewegen sich stattdessen auf Flohmärkten und in Antiquariaten, um den einen oder anderen Schatz zu entdecken. Die öffentlichen Bibliotheken verkaufen zeitweise aber auch alte Bestände, die vielleicht für die eine oder andere Privatsammlung interessant sein können.
Deutlich vorteilhafter ist hier eine aktive Nutzung der Stadtbücherei. Gegen kleines Entgelt kann man dort ohne weitere Mehrkosten unbegrenzt Bücher ausleihen und immer wieder neue Bücherwelten entdecken. Zudem ist das Konzept sehr nachhaltig, denn nach der Rückgabe steht das Buch wieder zur Verfügung und kann von einem anderen Nutzer ausgeliehen werden.