Kostenlose E-Books: 9 +1 Quellen für den Gratis-Download

Kostenloser Lesestoff ist all denjenigen willkommen, die viel lesen und daher einen hohen Literaturverbrauch haben. Diese sind daher häufig Bibliotheksnutzer und zudem regelmäßige Besucher von Flohmärkten und Bücherbörsen. Wer aber auf das digitale Lesen setzt, muss andere Wege gehen und begibt sich online auf die Suche nach kostenlosen E-Books. Im Internet wird man auch fündig und kann E-Books in Hülle und Fülle downloaden. Hier ist allerdings Vorsicht geboten, denn längst nicht jedes Gratis-Angebot ist legal, denn häufig werden auch Raubkopien zum Download angeboten. Auf der anderen Seite gibt es ebenfalls digitale Büchereien, in denen man E-Books kostenlos ausleihen kann, sofern man registrierter und zahlender Nutzer ist.

Auf den ersten Blick erscheint es unwahrscheinlich, legal an kostenlose E-Books zu kommen, aber das ist es gar nicht. Es gibt einige Quellen, die Freunde des digitalen Lesens kennen sollten. Zudem sollten sie sich ganz grundsätzlich mit Gratis-E-Books befassen. Hier auf bibliothek.info erfahren Interessierte viel Wissenswertes.

Kostenlose E-Books – Legal oder verboten?

Dass es kostenlose E-Books gibt, zeigt bereits eine kurze Online-Recherche. Nutzer erleben hier eine wahre Flut an Angeboten und müssen genau filtern.

Viele Gratis-E-Books sind Raubkopien und daher illegal. Auf der anderen Seite gibt es auch legale Angebote, die durchaus reizvoll sein können. Es kommt somit sehr darauf an, eine vertrauenswürdige und legale Quelle ausfindig zu machen.

Darum werden E-Books kostenlos angeboten

Die Anonymität des Internets wird von schwarzen Schafen oftmals schamlos ausgenutzt und beispielsweise dazu eingesetzt, Raubkopien zu verbreiten. Dabei handelt es sich zwar um kostenlose E-Books, aber ehrliche Verbraucher sollten dennoch einen weiten Bogen um derartige Angebote machen. Abgesehen davon, dass das Ganze illegal ist, schaden sie so den Verlagen und Autoren und gefährden durch ihre illegalen Download das gesamte Buchwesen. Es gibt aber auch kostenlose E-Books, auf die dies nicht zutrifft. Dabei stellt sich natürlich die Frage, warum E-Books gratis angeboten werden.

Die folgenden Begründungen kann es dafür geben:

  • Es handelt sich um ein gemeinfreies Werk.
  • Es handelt sich um eine Marketing-Aktion.
  • Hinter dem Gratis-E-Book steckt keine Gewinnerzielungsabsicht.
  • Das E-Book dient als Werbung für andere Produkte.

Quellen für Gratis-E-Books

Wer E-Books gratis lesen möchte, hat mehr oder weniger die Qual der Wahl und sollte natürlich nur legalen Anbietern sein Vertrauen schenken. Ein Blick ins Impressum sowie eine kurze Online-Recherche sorgen dafür, dass man hier differenzieren kann und nicht auf einen Betrüger hereinfällt.

Da es teilweise schwierig sein kann, sich einen Überblick zu verschaffen, gibt es im Folgenden eine Übersicht aus der Redaktion von bibliothek.info mit empfehlenswerten Quellen für kostenlose E-Books.

Amazon

Über Amazon kann man nicht nur E-Books kaufen, sondern auch eine ganze Reihe an kostenlosen E-Books finden. In speziellen Kategorien oder auch durch eine Suche mit aufsteigenden Preisen kann man sich einen Überblick über die aktuell kostenlosen E-Books verschaffen und interessante Titel einfach herunterladen.

Kindle Unlimited

Neben den E-Books, die für einen Kaufpreis von 0 Euro heruntergeladen werden können, gibt es mit Kindle Unlimited noch eine weitere Möglichkeit, sich über Amazon Gratis-E-Books zu sichern. Als zahlender Nutzer der Flatrate kann man zahlreiche Titel gratis downloaden und so ohne Mehrkosten lesen.

Readly

Readly ist ebenfalls eine lohnende Adresse für all diejenigen, die eine attraktive Lese-Flatrate suchen. Magazine und Zeitschriften bilden das zentrale Angebot von Readly und können uneingeschränkt gelesen werden, ohne dass man als Nutzer Mehrkosten befürchten muss.

Onleihe

Das Konzept der klassischen Bücherei hat es auch ins Internet geschafft und ist hier als Onleihe der öffentlichen Bibliotheken verfügbar. Wer einen Büchereiausweis besitzt, kann damit ohne zusätzliche Kosten E-Books gratis ausleihen.

Skoobe

Der Anbieter Skoobe setzt ebenfalls auf eine digitale Ausleihe von E-Books, ist aber nicht an die öffentlichen Bibliotheken angebunden, sondern kommt als privater Dienst daher. Über eine Flatrate kann man auf das gesamte Sortiment zugreifen und so E-Books ausleihen.

Project Gutenberg

Nicht nur in den einschlägigen E-Book-Shops, sondern auch über das Project Gutenberg lassen sich gemeinfreie Werke kostenlos als E-Books herunterladen. Wer ein Faible für Klassiker hat, kann somit das eine oder andere Gratis-E-Book downloaden.

Thalia

Im E-Book-Shop von Thalia finden sich einige kostenlose Titel, die man sich per Gratis-Download sichern kann. Dabei handelt es sich vornehmlich um gemeinfreie Titel, wobei auch Neuerscheinungen teilweise zunächst gratis angeboten werden. Es ist also keineswegs aussichtslos, bei bekannten Anbietern wie Thalia oder auch Hugendubel nach kostenlosen E-Books Ausschau zu halten.

Bookrix

Bookrix kommt sehr facettenreich daher und präsentiert sich als Selfpublishing-Dienstleister sowie E-Book-Store. Im Sortiment finden sich auch zahlreiche kostenlose E-Books, die allerdings vornehmlich von Hobby-Autoren und Newcomern stammen.

Nextory

Als Kunde von Nextory zahlt man eine monatliche Flatrate und kann dann auf Tausende E-Books und Hörbücher gratis zugreifen. Vor allem für Vielleser lohnt sich dieses Modell sehr.

Kostenlose Hörbücher bei Audible und Bookbeat

All diejenigen, die nicht nur gerne lesen, sondern auch ein Faible für Hörbücher haben, finden ebenfalls einige Gratis-Angebote. Die Flatrates von Bookbeat und Audible sind hier zu nennen und bieten eine große Auswahl an Hörspielen und Hörbüchern. Abgesehen von der monatlichen Gebühr fallen keine weiteren Kosten an.

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